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Literaturfreunde    

 

Willkommen bei den Literaturfreunden des Seniorennetzwerks Sankt Augustin

 

Im "Literaturkreis" verabreden sich Bücherfreunde, um sich über Literatur zu unterhalten. Die Auswahl der Bücher, die anschließend gemeinsam gelesen werden, wird von den TeilnehmerInnen jeweils getroffen.

Es wird ein virtueller „Bücherflohmarkt“ bereit gestellt, wo von allen NetzwerkerInnen nicht mehr benötigte Literatur angeboten werden kann.

 

Wenn Sie diese oder andere Aktivitäten interessieren, machen Sie sich bitte auf dieser Homepage mit den Zielen des Seniorennetzwerks Sankt Augustin vertraut oder wenden Sie sich an die Kontakt- und Servicestelle. Einzelheiten finden Sie über das Menü dieser Homepage.

 

                        Wir freuen uns auf Sie!


Ein Jahr Literaturkreis des Senioren-Netzwerkes Sankt Augustin

Am 14. November 2012 hat sich der Literaturkreis des Senioren-Netzwerkes Sankt Augustin konstituiert.

Wir treffen uns einmal im Monat und diskutieren gemeinsam ein herausragendes Werk der Literatur. Zur Zeit nehmen neun Personen regelmäßig am Literaturkreis teil.

Da im Jahr 2013 der 100. Geburtstag von Albert Camus gefeiert wurde, begannen wir mit seinem bekanntesten Roman „Die Pest“. Das beispielhafte Verhalten des Arztes Dr. Rieux macht deutlich, dass es nach Auffassung von Camus Aufgabe des Menschen ist, Pflicht für das eigene und fremdes Leben zu übernehmen. Dann ist eine bessere Welt möglich – wie er am Beispiel des Sisyphus in einem Essay erläutert. Mit dem Roman „Die Pest überwand er auch die Position des „Fremden“, eines sehr frühen Romans, der in der absurden Welt seinem Leben fremd und in „zärtlicher Gleichgültigkeit“ gegenübersteht.

Anschließend haben wir in mehreren Sitzungen den Roman „Jane Eyre“ der englischen Schriftstellerin Charlotte Bronte diskutiert. Der Roman zeigt den schwierigen Weg einer ausgegrenzten, aber zielstrebigen Waisen zu einer klugen und lebenstüchtigen Persönlichkeit an der Seite eines adligen Gentleman.

Dann lasen wir in drei Etappen den Roman „Väter und Söhne“ von Iwan Turgenjew. In dem Roman kombiniert Turgenjew den aufkommenden Nihilismus der russischen akademischen Jugend mit einer Liebesgeschichte und einem Generationenkonflikt mit den Vätern in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

In der Erzählung von E.T.A. Hoffmann„Das Fräulein von Skuderi“ ging es im Rahmen einer Kriminalgeschichte um die Gegensätze und Spannungen zwischen Leben und künstlerischem Streben.

Im November diskutierten wir die Erzählung „Fettklößchen“ von Maupassant, deren Handlung vor dem Hintergrund des deutsch-französischen Krieges 1870/71 spielt. In der schönen und am Ende traurigen Erzählung zeigt Maupassant die Brüchigkeit der Werte der bürgerlichen Gesellschaft im Vergleich zur Achtbarkeit des „galanten“ Fettklößchens.

Bei unserem nächsten Treffen am 18. Dezember werden wir ein wenig feiern, aber auch diskutieren, und zwar über den klassischen Doppelgängerroman „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ von Louis Stevenson.

Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. Einzelheiten im geschlossenen Bereich, Untermenü "Literaturkreis".

 

Wir haben erste Überlegungen gemacht, mit welcher Literatur wir uns im Jahr 2014 beschäftigen wollen. Die möglichen Stoffe sind unermesslich. Wir werden uns weiterhin mit anerkannt guter Literatur in preiswerten Ausgaben beschäftigen.